Wie der dokumentarische Test zu einem Befund kommt
Eine dokumentarische Prüfung wird nicht als persönliche Einzahlung oder Auszahlung ausgegeben.
Lizenz, GGL und Kontofunktion separat prüfen
Der Deutschland-Check beginnt mit der GGL-Whitelist: gesucht werden Rechtsträger, Domain und passende Produktart. Eine internationale Lizenzabfrage läuft daneben und darf einen fehlenden deutschen Eintrag nicht ersetzen.
Produktzugang, deutschsprachige Oberfläche und ein funktionierendes Konto beschreiben technische Beobachtungen. Sie belegen keine Erlaubnis für Deutschland. Rechtliche Einzelfragen verweist die Redaktion deshalb an amtliche Informationen oder qualifizierte Beratung.
Zum Prüfprotokoll gehören Suchbegriffe, Quelle, Datum, Zuständigkeit und sichtbares Ergebnis. Nur wenn diese Felder zusammenpassen, erhält der Befund einen bestätigten Status; andernfalls bleibt die konkrete Lücke benannt.
Befund mit Beleg und Unsicherheit reproduzieren
- Quellentyp
- Prüfdatum
- Geltungsbereich
- Konfliktregel
Quellenregister und Korrekturweg öffnen
Befunde reproduzierbar statt scheinbar vollständig machen
Die Redaktion arbeitet in fünf Schritten: Suchintention bestimmen, Primärquelle festlegen, sichtbaren Befund erfassen, Gegenquelle prüfen und zulässige Formulierung wählen. Jeder Schritt kann mit „bestätigt“, „projektseitig angegeben“, „volatil“ oder „offen“ enden. Ein fehlender Nachweis wird nicht durch Wortzahl, Sterne oder eine allgemeine Markeneinschätzung kompensiert.
Für Produktseiten wird die konkrete Oberfläche mit Route, Gerät und Zeitpunkt beschrieben. Für Bonus und Zahlungen kommen Kontoabhängigkeit und Frist hinzu. Rechtliche Aussagen benötigen die zuständige Behörde sowie die tatsächlich aufgerufene Domain. Ein Test ohne Einzahlung oder Supportkontakt darf Funktionen dokumentieren, aber keine persönliche Auszahlungsdauer und keine erfolgreiche Echtgeld-Erfahrung behaupten.
Vor Freigabe laufen technische und redaktionelle Kontrollen getrennt. Der technische Lauf prüft Canonical, Statuscode, Indexierbarkeit, strukturierte Daten, interne Links und mobile Bedienung. Der Inhaltstest sucht wiederholte Absätze, Satzmuster, n-Gramme, gleiche FAQ-Strukturen und zu ähnliche Einstiege. Erst beide Protokolle zusammen ergeben einen lokalen Ready-Status; externe Register- und Produktionschecks bleiben gesondert sichtbar.
Die Wortzahl ist dabei eine Untergrenze für thematische Abdeckung, kein Qualitätsbeweis. Absätze müssen eine neue Frage beantworten, einen Ablauf erklären oder eine nachprüfbare Grenze nennen. Automatisch variierte Synonyme und wiederholte Disclaimer gelten nicht als zusätzlicher Inhalt. Tabellen werden nur eingesetzt, wenn sie echte Felder vergleichen; rein dekorative Listen erfüllen den Strukturtest nicht.
Ein Releasebericht führt schließlich offene externe Aufgaben ausdrücklich weiter. Dazu gehören ein frischer Registerabruf, Produktions-Header, echte Statuscodes und Web-Vitals unter der veröffentlichten Domain. Solange diese Ebene fehlt, lautet der Status lokal bereit und Produktions-QA ausstehend. Diese Bezeichnung verhindert, dass ein bestandener Dateitest wie ein bereits kontrolliertes Live-System gelesen wird.
Stichproben ergänzen die automatischen Regeln. Dabei werden Navigation, Hauptaussage, Tabellen, externe Übergänge und mobile Menüführung auf ausgewählten Seiten tatsächlich bedient. Ein grüner Quelltexttest kann einen verdeckten Button oder einen unlesbaren Tabellenüberlauf nicht erkennen. Visuelle Befunde erhalten deshalb Route, Viewport und Screenshotbezug.
Unsicherheit sichtbar lassen
Eine Aussage wird nur so stark formuliert, wie Quelle und Testtiefe erlauben. „Im Projekt dokumentiert“ ist schwächer als ein datierter Registertreffer; ein öffentlich sichtbarer Ablauf ist etwas anderes als eine erfolgreich abgeschlossene Echtgeldtransaktion. Wenn die Evidenzstufen kollidieren, gewinnt nicht die positivere Formulierung, sondern die enger zuständige und reproduzierbare Quelle.
Jede Änderung erhält einen begrenzten Prüfauftrag
Ein neuer Bonuswert löst keinen kompletten Lizenztext aus, und ein Registerwechsel schreibt keine persönliche Produkterfahrung um. Die Redaktion definiert betroffene Felder, aktualisiert Querverweise und wiederholt anschließend die relevanten QA-Checks. So bleibt die Änderung klein, nachvollziehbar und frei von unbeabsichtigten Aussagen auf anderen Seiten.
Bericht und gerenderte Seite müssen denselben Stand zeigen
Nach jeder Inhaltsänderung wird neu gebaut und die erzeugte HTML-Datei geprüft. Ein grüner Modulstatus genügt nicht, wenn der Renderer alte Navigation, Schema oder Links erzeugt. Prüfsummen der Quellen und Ausgaben machen den Lauf reproduzierbar.
Ein Befund braucht Quelle, Grenze und praktische Folge
Vor der redaktionellen Freigabe werden direkte Antwort, Faktenstatus, interne Links und Schlussfolgerung gemeinsam gelesen. Eine Seite gilt nicht allein wegen ausreichender Länge oder niedriger Textähnlichkeit als fertig. Offene Nachweise bleiben sichtbar; sie werden weder durch Produktumfang noch durch eine kommerzielle Verlinkung aufgewertet.
